Schnellzugbahnhof Hranice na Moravě

„Nicht nur durchreisen, sondern Raum erleben.“

Aus Hranice in die Welt. Der neue Hochgeschwindigkeitsbahnhof in Hranice definiert das moderne Bild des Verkehrs im 21. Jahrhundert: Eine Architektur, welche Funktionalität, Nachhaltigkeit und räumliches Erlebnis verbindet.

Typologie Öffentliches Bauwerk – Verkehrsinfrastruktur
Ort Hranice na Moravě
Autoren Bořek Němec, Lukáš Taller, Barbora Tauerová, Petr Hnát
Investor Tschechische Bahn / Stadt Hranice
Bearbeitungszeitraum Architektenwettbewerb 2024, nachfolgende Planungsphasen aktuell in Bearbeitung
Umfang Abfertigungshalle mit Laterne, Viadukt, Unterführung, überdachter Bushof, Parkhaus (300 Plätze), Außenparkplätze (150 Plätze), Möglichkeit zukünftiger Erweiterung
Tragwerk Marek Foglar, Pavel Jiříček
Zusammenarbeit Hauptplaner des HGB-Streckenabschnitts – AFRY, Querfeldeins Landschaftsarchitekten
Verkehrsplanung MV Ateliér, Miroslav Vondřich

Ziel ist es, das brachliegende Areal in der Nähe des Bahnhofs Hranice als Verkehrs-, Stadt- und Landschaftszentrum der Region zu erneuern und neu zu definieren. Ein Terminal zu schaffen, das nicht nur ein Verkehrsknoten für das Umsteigen ist, sondern ein lebendiger Bestandteil der Stadt.

Der architektonische Entwurf arbeitet mit der Komposition einzelner Baukörper – Bahnsteige, Halle, Viadukt und weitere – als autonome Elemente, die zusammen ein harmonisches Ganzes bilden. Die transparente Laterne der Abfertigungshalle lässt Tageslicht hinein und wird zum orientierenden und räumlichen Zentrum des Entwurfs. Der Vorbereich des Terminals öffnet sich für Fußgänger, Radfahrer und Nutzer des öffentlichen Verkehrs.

Fokus auf räumliches Erlebnis: Übergänge der Landschaft, lichtdurchflutete Halle, Bezug zur Umgebung
Nachhaltige Architektur: Gründächer, Regenrückhaltemaßnahmen, Photovoltaik
Flexible Struktur: schrittweise Realisierung und anpassbare Baukörper
Landschaft als Teil des Terminals: die Stadt als „Schwamm“ zur Wasserrückhaltung, Rückkehr der Natur in die Verkehrsinfrastruktur