Sporthalle Ostermundigen
Die neue Sporthalle in Ostermundigen stellt eine pragmatische und gleichzeitig sensible Antwort auf die Bedürfnisse einer wachsenden Gemeinde dar. Das Projekt fügt die Halle harmonisch in die bestehende Umgebung ein und schafft zugleich einen markanten Stadteingang.
Ein wachsender Bevölkerungsstand und der damit verbundene Bedarf an zusätzlichen Schul- und Sportkapazitäten. Die Frage, wie eine neue Sporthalle in ein heterogenes Umfeld integriert werden kann und gleichzeitig einen markanten Eingang in die Stadt bildet. Eine weitere Herausforderung war die Umsetzung einer Holzkonstruktion unter Einhaltung der technischen Anforderungen.
Ein pragmatischer Ansatz führte zu rationalen städtebaulichen und architektonischen Entscheidungen. Die Halle übernimmt die lineare Struktur des bestehenden Areals und reagiert auf die geforderte lichte Höhe. Das Volumen knüpft an die geplante Erweiterung des O-Bloc an. Die Höhenentwicklung orientiert sich an der benachbarten Kletterwand und ergänzt diese selbstverständlich. Das Parken wurde in eine Tiefgarage verlagert, wodurch hochwertige öffentliche Räume rund um die Halle entstehen können.
Ein wichtiges Element ist die Orientierung der großen Glasfassade in Richtung des Bantiger-Gipfels, wodurch ein „Landschaftsbild“ im Innenraum entsteht. Die Holzkonstruktion bleibt sichtbar und wird zum Ausdrucksträger des Gebäudes. Wert wurde auf Nachhaltigkeit gelegt, was sich u. a. in der Reduzierung der Gebäudetechnik, der Nutzung von Fernwärme und -kälte sowie der Anbindung an eine Photovoltaikanlage zeigt.